Diversity Management: Kulturen integrieren
Früher war Integration von Minderheiten oder Diversity Management nur ein Begriff aus der Gleichstellungsdiskussion. Heute ist damit ein wirkliches, betriebswirtschaftlich messbares Problem verbunden. Wenn kein Respekt und Verständnis für kulturell bedingte Unterschiede vorhanden ist, leidet die Leistung und es gibt Reibungsverluste. Mitarbeiter sind zu integrieren - nicht irgendwann, sondern systematisch, von Anfang an (siehe Onboarding).
Demografischer Wandel und globalisierte Märkte sind verantwortlich dafür, dass auch kleinere Unternehmen überregional und international Fach- und Führungskräfte suchen. Damit kommen neue, unbekannte Bedürfnisse und Verhaltensweisen in ein möglicherweise gefestigtes und stabiles Umfeld. Die Forderung nach bedingungsloser Assimilation und Anpassung ist schnell gestellt, aber gute, hoch qualifizierte Fachkräfte sind auch sehr selbstbewusst.
Schritt 1: Bedürfnisse erkennen und Verständnis herstellen
Die Bedürfnisse am Arbeitsplatz orientieren sich an den eigenen Werten und der Wahrnehmung der Umwelt. Sie können dies langwierig ausdiskutieren - ein umfassendes, differenziertes Online Assessment verkürzt dies ggf. auf wenige Minuten und bietet einen spannenden, kriterienorientierten Abgleich.
Es muss aber auch die Überlegung angestellt werden, ob Diversität nicht evtl. auch generell kontraproduktiv in einem Kontext sein kann. Wir helfen Ihnen dabei.
Schritt 2: Kulturelle Unterschiede akzeptieren, respektieren und nutzen
Die begrenzte Wahrnehmung des Menschen macht es wahrscheinlich, dass kreative Prozesse in einem interkulturellen Umfeld effektiver werden. Umgekehrt, werden Prozesse mit hoher Wiederholungshäufigkeit keineswegs besser, wenn mehrere Kulturen involviert sind. Im letzteren Fall ist Kulturwandel in der Praxis häufig allein ein zwischenmenschliches Thema, damit die Leistung und Arbeitsmoral nicht leidet.
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